Bauten Haremhabs


Nilkreuzfahrt


Biografie Haremhab

Auf dem Westufer des Gebel es-Silsile(a) befinden sich bedeutende Denkmäler aus der pharaonischen Zeit. Nördlich der Anlegestelle der Fähre befindet sich neben einigen Grabnischen und Denkinschriften eine Felskapelle aus der 18. Dynastie, welche unter Haremhab angelegt worden ist und die in den folgenden Jahrhunderten von seinen Nachfolgern mit künstlerischen und geschichtlich teilweise sehr interessanten Reliefs und Inschriften ausgeschmückt wurde. 

Felskapelle des Haremhab auf dem Westufer des Gebel el-Sisila vom Nil aus gesehen

Die nachfolgenden Könige und hohen Beamten haben in den späteren Jahrhunderten zahlreiche Reliefs
und Inschriften zugefügt.

Bild:     GebelSilsilaHarem.jpg
Autor:  Roland Unger
Lizenz:  (CC BY-SA 3.0)

Bild:     Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 3
Autor:   Olaf Tausch
Lizenz:  (CC BY-SA 3.0)
                             

 

Allgemeines:

Dieser Speos (Felstempel) des Haremhab ist das bedeutendste Monument auf dem Westufer des Gebel es-Sisile und besteht aus einer breiten Halle mit geringer Tiefe, deren Front auf der Ostseite durch eine Pfeilerreihe gebildet wird. An deren Rückseite schließt sich das Sanktuar (das Allerheiligste) an. Der Tempelkult war auf sechs Gottheiten (Amun, Mut, Chons, Sobek, Taweret, Thot) und dem König Haremhab selbst ausgerichtet. Die Galeriehalle, die Pfeiler und das Sanktuar sind vollständig dekoriert. Die linke Seite des Speos (Südseite) und die innen liegenden Pfeilerseiten zeigen hauptsächlich Haremhab bei den verschiedenen Ritualhandlungen. Auf der rechten Seite zeigen die Stelen vornehmlich die Könige Ramses II., Merenptah, Sethos II., Siptah und Ramses III. - aber es befinden sich dort auch Stelen von verschiedenen hochgestellten Beamten und Mitgliedern des Königshauses.

Fassade:

 

Lepsius  -  Front des Fels-Speos

In Silsila–West (Westufer), hat sich ein relativ großer Felstempel König Haremhabs mit breiter Vierpfeilerfront, die fünf Türöffnungen aufweist, erhalten.

Dahinter folgt eine quergelagerten Halle und das zentral gelegene Sanktuar mit dem Kultbild von Amun, Mut und Chons, Sobek, Toeris, Thot und Haremhab.

 

Plan Speos Haremhab Sisila-West nach Porter und Moss

Auf dem Türsturz der mittleren Öffnung, (PM 9-10), die heute allein den Zugang zur Kapelle bildet, sind die geflügelte Sonne und die Namen Haremhabs eingemeißelt.

                          Eingang zum Felsentempel des Haremhab im Steinbruch Dschabal as-Silsila (Gebel el-Sisila)
Auf dem Türsturz ist eine geflügelte Sonne und die Namenskartuschen des Pharao Haremhab zu sehen.
Inschriften am Türgewand zeigen die Titel des Haremhab.

Bild:      Dschabal as-Silsila Haremhab
Autor:   Olaf Tausch
Lizenz:   CC BY 3.0

Bild:     Speos Horemheb-Titulature
Autor:    Kurohito
Lizenz:   CC BY 3.0

 

Der Mittlere Durchgang (PM 9-10) in den Felstempel ist schmäler als die beiden äußeren und durch eine Schmuckumrandung, welche die Namen Haremhabs zeigen, hervorgehoben

                        (Bild: Elvira Kronlob)       Zeichnung: Lepsius Bildband III. 119 f

Lt. Porter und Moss (4) befindet sich in der linken Nische neben dem Haupteingang eine Darstellung des Prinzen Chaemwese als Sempriester, mit einer Inschrift über das 1. Sedfest im 30zigsten Regierungsjahr seines Vaters Ramses II.
(Bild Lepsius III. )
Bild links:   Speos-Horemhab-entree
Autor:    Kurohito
Lizenz:   CC BY 3.0

  Rechte Nische neben dem zentralen Türdurchgang.
In der Nische steht eine halbplastische Statue, die einen hohen Beamten darstellt. Hierbei könnte es sich evtl. um den oben dargestellten Pairi oder auch um Prinz Chaemwese, den Sohn Ramses II., handeln. Diese halbplastische Statue wird leider weder von Porter & Moss noch von Lepsius beschrieben.
     Reliefs am Felsentempel des Haremhab (PM 6)
Auf der nächsten, rechts folgenden Fassade zwischen dem 4. und 5. Durchgang befindet sich eine Darstellung von Ramses III., der die Maat vor dem Gaugott Onuris-Schu von Asswan (Assuan) opfert



Bild:  Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 10
Autor:  
Olaf Tausch
Lizenz:  CC BY 3.
Bild:      Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 11
Autor:    Olaf Tausch
Lizenz:   CC BY 3.0

(PM 5) Diese Szene  über der Nische zeigt den Aufseher des Tempels Ramses III. in Medinet Habu namens Pairi, der in anbetender Haltung vor den Göttern Amun-Re, Sobek und Bastet steht.
                       (Bild:
Elvira Kronlob)
Darunter befindet sich in einer weiteren Szene - rechtes Bild - (Bildausschnitte vom Bild Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 11 (siehe oben) ( unter PM 6), in der eine Frau, (evtl. eine Königin)  bekleidet mit einem langen Gewand, opfernd vor dem thronenden Gott Ptah steht. Hinter ihr steht eine weibliche Figur in kleinerem Format.

 

     An der rechten (nördlichen) Außenfront des Speos 
befindet sich eine nachträglich eingefügte Darstellung, (PM 7-8), welche Ramses II. zeigt, gefolgt vom Wesir Neferronpet. 

Der König bringt bringt den Göttern Ptah (er steht in einem Schrein) und Sobek (zerstört) eine kleine Figur der Göttin Maat dar (PM 8)

Rechts und links (zerstört) neben dieser Nische befinden sich in zwei Register übereinander Darstellungen des opfernden Königs Ramses II.
Rechte Seite: (Bild oben rechts)
Register 1: 
Ramses II. opfert vor dem Gott Ptah;
Register 2: 
Ramses II. opfert vor dem Gott Sobek.
Bild:      Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 13
Autor:   Olaf Tausch
Lizenz:   CC BY 3.0
Bild:   Elvira Kronlob    

 

            Große Felsnische mit halbplastischer Figur

Das nördliche Ende der Felstempel-Fassade ist wiederum weder von Porter & Moss noch von Lepsius komplett beschrieben worden. Es fehlen die Beschreibungen der großen Fels-Nische mit halbplastischer Figur, welche sich rechts vom 5. Eingangstor befindet, noch wird hier auf die schwer zu erkennenden bildlichen Darstellungen (zerstört) links der großen Nische eingegangen.

Die beiden heute kaum noch erkennbaren übereinanderliegenden Register mit bildlichen Darstellungen links der Statuennische sind das Gegenstück zu den beiden Registern auf der rechten Seite. Die Kopfbedeckung des Königs in den beiden Registern links scheinen identisch zu sein mit denen in den rechten Registern, jedoch handelt es sich um andere Gottheiten. 

Es stellt sich nun die Frage, um wen es sich bei der halbplastischen Darstellung in der Nische handelt? Es ist unserer Meinung nach möglich, dass es sich um den oben gezeigten Wesir Neferronpet handelt, wozu auch das Gewand der Statue passen würde. Alternativ kämen noch der Wesir Parser II., der ebenfalls im Felstempel erscheint oder auch Chaemwese, der Sohn Ramses II. infrage.


(Bild: Mit frdl. Genehmigung von Dr. Karl Leser)
Bildrechte: Alle Rechte vorbehalten - Weitere Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Bildautors)

 

Südliches (linkes) Ende der Felstempel-Fassade mit zwei Eingängen - dazwischen eine Nische mit Felsstatue.
(Bilder
Elvira Kronlob - bearbeitet von Nefershapiland)

Lt. Porter u. Moss ( 1 ) befindet sich "ganz im Süden ein demotischer Text. Lepsius (a-a) gibt für das am Südende liegende Fassadenstück "ausgekratzt" an - ohne eine weitere Erklärung. Seltsamerweise geht weder PM noch Lepsius auf die großformatige Szene zwischen dem Südende der Fassade und ersten Tordurchgang ein. Die Szene ist zwar schlecht zu erkennen, aber unserer Meinung nach stand links der König, eventuell mit der "Blauen Krone" auf dem Haupt vor einem rechts stehenden Gott. 

                                                                   (Lepsius Textband IV - Seite 84)

Ebenso wenig, geht PM und Lepsius ( a' )auf die Szene über der ersten Tordurchgang (rechtes Bild oben) ein – Lepsius schreibt dazu: „Gelöst“. Die schwer zu erkennende Szene zeigt wohl sechs (vielleicht auch nur fünf) Personen. Rechts steht der König (eventuell mit der Blauen Krone auf dem Haupt) vor vier (oder drei Göttern) Gottheiten (nicht mehr identifizierbar), die ihm gegenüberstehen. Hinter dem König befindet sich anscheinend eine etwas kleinere Person, bei der es sich nur um einen königlichen Beamten handeln kann. 

Bei den in beiden Szenen dargestellten König wird es sich wohl um ein und denselben handeln, da beide Szenen anscheinend "gelöst" wurden. Es wäre interessant zu wissen, um welchen König es sich in dabei gehandelt hat.

Über dem zweiten Tor von links ( PM 2 / Lepsius a`) befindet sich eine Szene, in der König Ramses III. die Maat vor Amun-Re, Mut, Chons und Sobek opfert. Hinter dem König steht der Aufseher über die Schreiber der Pferde, Iny.

Im unteren Bereich zwischen dem zweiten und dem mittleren Tor ( PM 3 / Lepsius b ) ist eine schwer zu erkennende Szene dargestellt, die eine Frau (wohl eine Königin) im langen Gewand mit einem Sistrum in der Hand, vor der Göttin Maat zeigt.

Türdurchgänge:
- nach Porter u. Moss - (PM) u. Lepsius -


PM 2:       Über dem zweiten Durchgang: Ramses III. evtl. mit Oberägyptischer Krone auf dem Kopf, gefolgt
                  von Iuy, Aufseher der Schreiber der Pferde, opfert die Maat vor Amun-Re, Mut, Chons und Sobek.
                  (Lepsius a')                 
PM 9-10:   Der Mittlere Durchgang in den Felstempel ist schmäler als die beiden äußeren und durch eine
                   Schmuckumrandung, welche die Namen Haremhabs zeigen, hervorgehoben.
PM 11:     
Türdurchgang innen links: Ramses III. opfert Blumensträuße vor Ptah und Sachmet. Darüber
                   ein hieratischer Text aus dem Jahr 5 (LD VI.  23,6)

         (PM 11) Ramses III. opfert Blumen
                 - Türdurchgang innen links -
                      vor Ptah und Sachmet
                       (Bild: Elvira Kronlob)
        ( PM 12) Ramses III. opfert Speisen 
                  - Türdurchgang innen rechts -
           vor den Göttern Sobek und Hathor
                   (Bild:
Elvira Kronlob)


PM 12:      Türdurchgang innen rechts: Ramses III. opfert Speisen vor den Göttern Sobek und Hathor.
                   Hieratischer Text darüber (LD VI. 23,7) (Bild siehe oben rechts)

PM 13-14: Südliche (linke)
Tür mit der Kapelle des Wesir Panehesi aus der Zeit Merenptah
                   Kapelle: Türsturz und Türpfosten von Merenptah. Textteile (lt. Champollion)

          Inschrift des Panehesy auf dem westl. Türpfoten

Auf dem westlichen Türpfosten der Kapelle des Wesirs Panehesy
(PM 14
befindet sich eine Inschrift in drei senkrechten Kolumnen, die lobende und verehrende Worte des Wesirs Panehesy für seinen König Merenptah enthalten. Diese hieroglyphische Inschrift wurde zum größten Teil von Champollion abgeschrieben (Champollion, Notices descriptives I, 646) und erscheint auch bei Lepsius (LD Text IV 85 G) Eine vollständige Kopie des Textes erschien 1976 in MDAIK Bd. 32 (Eine Inschrift aus Gebel El-Silsilah von Ali Radwan, S. 187) woraus hier zitiert wird:

"1.) Preis dir, du glänzender Herrscher, der beliebt (bzw. verehrt) ist als Amon, du bist Re, du bist gleich wie seine Form, deine Gestalt ist seine Gestalt, für den Ka des Vorstehers der Stadt, des Veziers, Panehsy. [den Seligen]."
"2.) Heil ist dein Gesicht, Re Ägyptens, Aton der Neun-Bogen (=Völker), du bist Hapj (Nilüberschwemmungen); von dessen Ka (Nahrung, Fruchtbarkeit) die beiden Länder leben, der alle Leute am Leben erhält, [für] den Ka des...."
"3.) Preis dir, Behedti (=Flügelsonne) der beiden Länder, der schwebt mit (n) glühendem (Sonnen)glanz, du mögest geben....."

PM 15-16: Kapelle Innenraum: An der linken und rechten Seitenwand befindet sich je eine Szene,
                   Panehesy in Verehrung seines Königs Merenptah.
PM 17:     
Durchgang rechts, Stele: Im oberen Bildregister der Stele stehen König Merenptah, Königin Isisnefert,
                   Prinz Sety-Merenptah und der Wedelträger, Gouverneur der Stadt (sein Name wird weder bei Porter u. Moss
                   noch bei Lepsius angegeben, doch dürfte es sich hier ebenso wie im unteren Teil um Panehesy handeln)
                   anbetend vor Amun-Re und Ptah.
                   Unteres Bildregister der Stele: Merenptah, zwei Wedelträger und der Wesir Panehesi stehen anbetend 
                   vor Re-Harachte und Maat. Darunter befindet sich ein mehrzeiliger Text.
                   (Lepsius gibt nach dem König einen Prinzen an - hier dürfte es sich wohl um einen Fehler handeln)

 Stele des Merenptah im Türdurchgang (PM 17)

Die ersten drei Zeilen des Stelentextes sind fast gänzlich zerstört. 
Stelentext nach „Bauen–Stiften–Weihen“ nach S. Grallert:

„ ……………… in Theben, Heliopolis, [Mem]phis …. Panehesi …. Die Denkmäler  … aus Sandstein, die (bestimmt sind) für [das] Millionenjahrhaus des (Hetephermaat, geliebt von Ptah)| sind, das er gemacht hat für [ … ] “

Die Denkmäler, für deren Herstellung Panehesi zuständig war, werden an den Totentempel des Königs geliefert.




            (Bild:
Elvira Kronlob - bearb. v. Nefershapiland)


PM 18:       2. südlicher Türdurchgang (links) Durchgang, Stele: Sethos II. vor Amun-Re, Mut und Chons, 
                   darunter Text  (nach Lepsius datiert aus Jahr 2 des Königs)
                   Datum im Text lt. Lepsius:  

                   
                   Lepsius gibt an, dass die Hieroglyphe für Seth im Geburtsnamen 
                  des Königs gelöscht wurde. Außerdem gibt Lepsius "königliche Prinzen" in der Szene an (?), die
                  Porter u. Moss nicht erwähnen.
              

PM 19:       2. Türdurchgang (rechte Seite) Reste von zwei Szenen: , "Iu",  Aufseher der Schreiber der Pferde
                    in Verehrung von Amun-Re und Re.
                    Lepsius gibt die Darstellungen an dieser Seite des Türdurchgangs als "zerstört" an.
PM 20:       Türdurchgang rechts des zentralen Durchgangs: Stelenreste - 
                    oberer Teil der Stele:  Merenptah (?) opfert die Maat vor Amun-Re, Ptah und einer Göttin.
                    unterer Teil:
Reste des Königs und vier Personen, einschließlich einer Frau (?) mit Sistrum. 
                    Text des Huy, Kammerherr des "Re von Ramesses" südlich von Memphis,
                    "Chief of the Meza"(LD III 175b) 

                                                                     Lepsius LD III. 175 b – Text des Huy

PM 21:    Durchgang: Ramses III. opfert die Maat vor Amun-Re, Re-Harachte und Sobek. Darunter 2 königliche
                 Schreiber (PM schreibt: zerstört)
PM 22:    Nördlichste Tür: rechts mit Kapelle des Wesirs Paser, (temp. Ramses II.)
                 Durchgang linke Seite:  Stele oberer Bildteil: Ramses II. opfert die Maat vor dem in einem Schrein befindlichen
                                                                                              Gott Ptah. Hinter Ptah steht außerhalb des Schreins der Gott
                                                                                               Nefertem. Die Große königliche Gemahlin Isisnofret
                                                                                               steht hinter dem König, hinter ihr folgt die Prinzessin Bent-Anat.
                                                                                               Zwischen König und Ptah steht in kleinem Format der 
                                                                                               Königssohn Chaemwase mit erhobenem Arm. Darunter befindet
                                                                                               sich ein Text. Im linken unteren Teil befinden sich Darstellungen
                                                                                               der Prinzen Ramses (bezeichnet als ältester Königssohn) 
                                                                                               und Merenptah.

Durchgang linke Seite - Stele Ramses II.: der König opfert die Maat dem Gott Ptah

     (Zeichnung: Lepsius III. 174e)                               (Bild: Elvira Kronlob)

PM 23-24: Durchgang rechts: Kapelle des Wesir Paser II. - Zeit Ramses II.
                   Türsturz mit Doppelszene, Links:   - Paser II.  steht im Anbetungsgestus vor Ptah, Thot und Maat.
                                                                Rechts: - Paser II. steht im Anbetungsgestus vor Amun-Re, Month-Re
                                                                                 und Neith.
                    Türpfosten: Opfertext, darunter ist Paser vor dem Opfertisch sitzend dargestellt.

PM 25-26:  Kapelle: Türeinfassungen - Hymnus an Re, darunter der stehende Paser.
                    Lepsius (q) schreibt: Ein Mann namens Parser vor Ptah, Thot und der Wahrheitsgöttin vor Amun,
                    Re-Harachis und Neit.

      Kapelle des Wesirs Paser (PM 25-26)
Türeinfassung - Türsturz:
Paser II. vor den Göttern über seiner Kapelle.
Links:   Paser II. steht in anbetender Haltung
              vor Ptah, Thot und Maat
Rechts: Paser II. steht in anbetender Haltung
              vor Amun-Re, Month-Re und Neith.

Jeweils zwischen Paser und den Göttern steht ein Opferständer und ein Blumenstrauß

      Detail des Türpfosten und der Einfassung
Opfertext, darunter ist Paser vor dem Opfertisch sitzend dargestellt. Rechts daneben Paser in anbetender Haltung.

       (siehe linkes Bild - rechts unten)




Bild:    GebelSilsilaHaremPM23.jpg
Autor:  Roland Unger
Lizenz:  CC BY-SA 3.0
             (Bild: Elvira Kronlob)

 

Galerie:   
-
(Querhalle oder Vorhalle) -

 

        Querhalle oder Vorhalle

Das Innere besteht aus einem breiten, aber wenig tiefen Raum, an den sich hinten eine längliche Kammer anschließt. Die Decke ist gewölbt, alle Wände tragen Bildwerke und Inschriften.



Bildautor: Monika Jenrich
(Alle Rechte vorbehalten - Weitere Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Bildautors)

Die inneren Wände weisen zahlreiche Inschriften und Reliefs auf, die zum Teil erst in späterer Zeit angebracht worden sind. Die bemerkenswerteste Einzelszene inmitten der reichen Innendekoration ist wohl die der Säugung des jungen Haremhab durch Toeris an der linken Schmalseite der großen Halle. Hinter der Göttin steht Chnum, hinter dem König der Gott Amun–Re. In einer Nische (PM 27) befindet sich die halbplastische Statue des Wesirs Kha'y, eines Beamten unter Ramses II., mit einem Opfertext. Diese Inschrift wird bei Lepsius nicht erwähnt.

Bild oben: (PM 28-29) Oberer Teil der Wandstele. (rechts oberhalb der Nischeneinfassung) Ramses II. verehrt von einem königlichen Schreiber, daneben ein hieratischer Text mit dem Datum "Jahr 5". (Bildausschnitt)  (Lepsius gibt als König - Ramses III. an)
Bild links:   (PM 27)
In der Nische befindet sich ein halbplastische Statue des Wesirs Kha'y (Regierungszeit Ramses II.)
(beide Bilder: Elvira Kronlob - bearbeitet mit Bild-Ausschnitt  von Nefershapiland)

PM 28 –29:    ( Lepsius u )
                        Oberer Teile der Wand:   PM 29   (Stele)
                       
Ramses II. verehrt von einem königlichen Schreiber; daneben ein hieratischer Text mit dem 
                       
Datum "Jahr 5" (Lepsius gibt als König Ramses III. an)

PM 28:           (Lepsius u   -  unterhalb von PM 29)
                        Unterer Teil der Wand:  (Stele - Höhe 1,15m; Breite 1,02m)

Die Stele zeigt im oberen Halbrund die geflügelte Sonnenscheibe, darunter Merenptah mit der Blauen Krone auf dem Haupt, die Maat vor Amun–Re, Month, Sobek-Re und Hathor opfernd. Hinter dem König folgt der Wesir Panehesi in der typischen Amtstracht seines Berufstandes mit in Anbetung erhobenen Armen.

Schriftzeilen zum König und Wesir gehörend:

1. „Der Herr der Beiden Länder (bAnRa MrjJmn)|"
2. Der Herrn der Kronen (mrj.nPtH Ht pHrMAat)|“
3. „Dem Leben gegeben werde. (Sonnenscheibe mit zwei Uräen) Der eine von Behdet“
4. „Gemacht unter der Leitung des einzig Unterrichteten Seiner Majestät, Stadtvorsteher
     und Wesir

5. "Panehesi, der Seelige.“

Inschriften zu den Gottheiten:

1. Geliebt vom Amunre, König der Götter, dem Herrn des Himmels  (unten).  
    Ich gebe dir
alle Stärke wie Re“
2. „Geliebt von Month, Herr von Hermopolis, den großen Gott."
3. "Ich gebe dir alle Stärke“
4. „Sobek-Re, Herr von Smen, wohnend in Imiotru“
5. „Hathor, Herrin von
6.  Gebelein, sie gebe Leben …..“
7. „Anubis, Herr der weißen Landes“

 

 

Unter dem Bildteil der Stele finden sich zwölf senkrechte Schriftkolumnen. Links kniet innerhalb des Textes der Vorstehers der Priester namens Amenwahsu seine Armen in Anbetungshaltung erhobenen mit einer Hymne 
an Amun–Re.
                                                                         (Bild aus MDAIK 14

PM 30: (Lepsius t ): 

Oberes Register:  (PM 30)

König Siptah, der die Blaue Krone trägt, opfert vor dem thronenden Amun-Re und dem dahinter stehenden Gott Ptah die Maat.

Unteres Register:

Der königliche Gesandte in allen Ländern, Befehlshaber der Truppe, kniet im Anbetungsgestus vor den Göttern Sachmet und Nefertem.





(Zeichnung LD III. 201 d)

Darunter befindet sich ein Text mit der Erwähnung des 4. "Hebsed-Fest" Ramses II. Dargestellt ist Merenptah (wohl als Prinz) gefolgt von Huy dem Sohn des Chaemwese, vor Amun–Re in Anbetung.

PM  31:  (Lepsius s)  
               
König Haremhab opfert Papyrus vor dem thronenden Gott Thot und der hinter ihm stehenden Hathor.

Haremhab opfert Papyrusstauden PM 31
vor dem thronenden Thot und der Göttin Hathor.

(Zeichnung: Lepsius III. 119 h)  

König Haremhab opfert Papyrusstauden PM 32
vor dem thronenden Gott Sheps und der hinter ihm stehenden Göttin Nehemawat
(Zeichnung: Lepsius III. 119g)

PM  32:  (Lepsius r)
                König Haremhab opfert Papyrus vor dem thronenden Gott Sheps und der hinter ihm stehenden
                Göttin Nehemawat.

An der Wand zwischen dem südlichsten Durchgang und der südlichen Querwand (PM 33) der Vorhalle (rote Markierung auf dem Plan) befinden sich anscheinend einige "Graffiti", (wohl eher als Reste einer evtl. zusammenhängenden Darstellung), die weder von Lepsius noch von Porter u. Moss beschrieben werden, ebenso wenig bei "bei Kitchen KRI".

In der Arbeit von Andrea-Christina Thiem (Speos von Gebel es-Silsileh - Analyse der architektonischen und ikonographischen Konzeption im Rahmen des politischen und legitimatorischen Programms der Nachamarnazeit / [Mainz, Univ., Diss., 1998 (in parts)] ) wird diese Szene nicht besprochen. 

Thema dieser sehr intensiven Analyse und Deutung sind die Darstellungen und Szenen, welche Haremhab zuzuordnen sind. Sie erwähnt zwar, dass weitere Darstellungen aus späterer Zeit existieren (auf Seite 243f sind alle späteren Deko-Phasen in einer Tabelle aufgeführt) - aber auch hier fehlt die Ostwand! Evtl. ordnet sie diese Wand dem Pfeiler, d. h. der Panehesi-Kapelle zu. Eine weitere Erklärung für die "Nicht-Publizierung" der Ostwand wäre die Tatsache, dass diese Wand erst in jüngerer Zeit "freigelegt" wurde, d. h. von Ablagerungen befreit. Falls K. Kitchen Kenntnisse von ramessidischen Darstellungen oder Texten an dieser Wand gehabt hätte, wären irgendwelche Hinweise darauf in seiner Arbeit "Ramesside Inscriptions"" erwähnt.

Über der Sockelzone an der oben besprochenen Ostwand  ist ca. in der Mitte der Wand die Darstellung einer Hathorkuh (?) zu sehen (aber auch die Göttin Mehet-weret) könnte infrage kommen). Vor der Kuh (von ihr abgewandt) steht eine kleine weibliche Person mit erhobenem Arm. 

Möglich ist eine hypothetische Gleichsetzung der Darstellung mit der Göttin Meret und der Heset-Kuh. Verwiesen wird dabei auf das Sedfesttor König Osorkons II. in Bubastis, womit ein Bezug der Darstellung zu einem königlichen Heb-sed-Fest möglich ist. (Quelle: Frau Gitta Warnemünde: Diskussion Forum Ägypten - Magie der Jahrtausende). Das würde bedeuten, dass die Deko der Ostwand in Bezug steht zur "Säugungsszene" auf der Südwand (PM 33).
                          
(Bild: Elvira Kronlob)

Es sind bei genauem Augenschein noch weitere Reste von Darstellungen erkennbar. Siehe hier  (Copyright by Naunakhte/Forum www.aegyptologie.com/forum)

Deutlich ist vor der weiblichen Figur und der Kuh auf einem höheren Niveau (linke obere Ecke) eine weitere Figur zu erkennen, die nach links gewandt ist. Erhalten ist nur der Oberkörper, Arme und Kopf dieser Person. Die Standardlinie verläuft ungefähr auf Höhe der Unterseite Bauch der Kuh. Weiter links und ein Stück oberhalb der zweiten Figur, ist etwas zu erkennen, dass wie ein Tor oder Teil eines Pylons aussieht.

Hinter der "Kuh" folgt die Darstellung einer Nilpferdgöttin, wobei es sich evtl. um die "klassische Darstellung" der Göttin Taweret in ihrer Gestalt als Mischwesen aus trächtigem Nilpferd, Löwin und Krokodil handelt. Die Nilpferdgöttin schreitet ein Stück hinter der Kuh, scheint sich jedoch auf der gleichen Ebene zu bewegen. Sie trägt die Sonnenscheibe mit Kuhgehörn auf dem Kopf - die sogenannte Hathor-Krone. Es besteht die Möglichkeit, dass wir es bei dieser Ostwand mit mehreren Szenen oder einer Szenenfolge zu tun haben.

PM  33    (Lepsius)

Säugungsszene mit Toeris
- südliche Querwand der Halle -

Der durch seine Größe als Kind gekennzeichnete König (in vollem Ornat) wird von der Nilpferdgöttin Toeris (in Menschengestalt) gesäugt. 

 

(Zeichnung: Lepsius-Expedition)

 

Südliche Querwand der Halle 
(an der linken Wand befindet sich die "Kuhszene"
- rechts die Nische PM 34)

                 Südliche Querwand der Halle
 mit Säugungsszene Haremhabs durch die Nilpferdgöttin Toeris und dem hinter ihr stehenden Gott Chnum. Hinter Haremhab steht Amun-Re und Sobek.
Bild:    Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 20
Autor:  Olaf Tausch
Lizenz: 
CC BY-SA 3.0
Bild:    Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 21
Autor:  Olaf Tausch
Lizenz:  CC BY-SA 3.0

 

Rückwand der Querhalle:
- nach Porter u. Moss - (PM) u. Lepsius -

 

                             Rückwand der Querhalle mit ihren Nischen und Stelen (Zeichnung: Lepsius IV. S. 85)

Allgemein:

An der Rückwand der Querhalle befinden sich eine Reihe von Szenen, welche den Sieg Haremhabs nach dem Feldzug gegen Nubien preist (PM 34-36). Der König sitzt auf einem Thronsessel, der von zwölf mit Federn geschmückten Soldaten getragen wird. Neben der Sänfte geht der „Wedelträger zur Rechten des Königs“, der zum  Zeichen seiner Würde einen symbolischen Wedel trägt.

Details:

Die Szenenfolge beginnt an der äußersten linken Ecke der Rückwand der Querhalle mit drei untereinander befindlichen  Registern. Die Darstellung im 1. Register bezieht sich auf das Hebsed-Fest.

Unterhalb des Chekkerfries schwebt die Sonnenscheibe, (bezeichnet als Hor-Behdeti, der "Horus von Edfu") mit zwei Uräen. Darunter befinden sich zwei Anchzeichen, zwei "Sen"-Ringe und der Segenswunsch "Beschenkt mit Leben, Schutz und Herrschaft".

Unter der obigen Szene befindet sich die Doppel-Hebsed-Kapelle auf dem Korb (Hieroglyphe für Hebsed-Fest). Links und rechts davon befindet sich ein Falke, der seine Schwingen schützend ausgebreitet hat. Nach rechts schließt die Thronsesselszene des Königs an.

(Bild: Elvira Kronlob)

Das zweite Register ist heute zerstört (zur Zeit der Lepsius-Expedition war diese Szene anscheinend noch vorhanden - es zeigt den König vor Amun-Re).

PM 34: - Lepsius a - b

König Haremhab mit dem Blauen Kriegshelm auf dem Haupt und einer Axt in der rechten Hand, steht vor Amun-Re, der ihm eine Stock (?) überreicht, beide stehen auf gefallenen Nubiern. (Lepsius a). Nach Susanna C. Heinz ("Die Feldzugdarstellungen des Neuen Reiches, 2001" - Österr. Akademie der Wissenschaften) handelt es sich hierbei um die "Beauftragung" des Königs zum Kriegszug durch Amun-Re. Über dem König steht sein Thron- u. Geburtsname mit dem Segenswunsch "beschenkt mit Leben ewiglich", darunter. Über dem König befindet sich ein hockender Pavian mit in Anbetung erhobenen Armen auf dem Zeichen für "nub" = Gold. Über dem Gott Amun-Re befinden sich vier Textkolumnen. Sinngemäß bedeuten sie nach Susanna C. Heinz, dass der Gott dem König zusammen mit einem Krummschwert (in der Zeichnung bei Lepsius nicht zu sehen) Kraft gegen den Süden und Überlegenheit über den Norden verleiht.

(Zeichnung LD III. 120 b)

Rechts davon steht der Verwaltungsbeamte der Soldaten namens Pahekakhaú im Sprechgestus. Die Szene setzte sich nach rechts fort, doch wurden diese Szenen durch die nachtäglich ausgehauenen Nische zerstört (so wie auch im unteren Register).
„Der Kommissar des Heeres PA-HqA - xa, der kundige ist beim Rechnen als der Herr der Schrift und der klüger ist als der Herr von Hermupolis – er schreibt auf die Beute eines jeden nach seinem Namen in den Truppen, Abteilungen und Rudermannschaften."
( Helck, Urk. IV, 2138 - 2139)

Unteres Register:    (Lepsius b)

Rechts zwei Gefangene (tanzende?) Nubier, links ein Nubier mit einer Rede (Text in der Mitte der Szene), dahinter ein Nubierin.

Rede der Nubier:

„ Ihr [Kind]er, die ihr überheblich seid und vergessen habt, was euch gesagt wurde:
Lasst nicht den Löwen herauskommen und nach Kusch kommen! “

(Helck; Urkunden IV.  2138 - 2139)

Die Szene setzte sich nach rechts wohl mit weiteren gefangenen Nubiern fort, doch sind diese Szenen durch die hier nachträglich ausgehauene Nische/Tür (undekoriert) zerstört worden. 

Nach rechts folgt im obersten Register die Szenenfolge in der König Haremhab in einer prunkvollen Thronsänfte von Soldaten getragen wird an.

 

Heutiger Zustand der der obigen Szenenfolge in situ, kopiert durch die Lepsius-Expedition 
- beginnend an der linken Ecke - 

Bildautor: Monika Jenrich
(Alle Rechte vorbehalten - Weitere Nutzung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Bildautors)

 

Grafisch rekonstruierte Wand nach Zeichnungen Lepsius Bildband III. 120 / 121
(Zusammengefügt von J. H. Pirzer)

PM  35–36  (Lepsius c / d)

Oberes Register:

Der König wird von Soldaten in einem Tragsessel getragen, der von zwölf mit Federn geschmückten Soldaten getragen wird. Neben der Sänfte geht der „Wedelträger zur Rechten des Königs“, der zum  Zeichen seiner Würde einen symbolischen Wedel trägt.
Bild:   Gebel el-Silsila Speos of Horemheb
Autor: Horus 3 / revised version of Kairoinfo4u
Lizenz: CC BY-NC-SA 2.

PM  35 – 36      Lepsius c / d

Oberes Register:

        (Zeichnung aus Erman/Ranke "Ägypten")
Der König wird von seinen Soldaten auf einem Tragesessel getragen. Vor und hinter des Thronsessels ist je ein Soldat mit langgestieltem Fächer zu sehen. Ein Priester schreitet räuchernd vorweg, davor in drei Reihen Soldaten, darunter ein Trompeter und gefangene Nubier.
    
(Bild aus "die Kunst Ägyptens/Walter Wolf" -Aufn. EME 150)

 

 

Linkes Bild:
Der König sitzt auf einem Thronsessel, der von zwölf mit Federn geschmückten Soldaten getragen wird.
Neben der Sänfte geht der „Wedelträger zur Rechten des Königs“, der zum  Zeichen seiner Würde einen symbolischen Wedel trägt. Vor dem Thronsessel räuchert ein Priester - davor gefangene Nubier.

Weiter nach rechts folgt oben ein Text, drunter schreiten gefangene Nubier in teils seltsamen Verrenkungen. Die Inschrift darüber preisen den König als Sieger über die Bewohner von Kusch – ( siehe Helck, Urk. IV, 2138-2139)

Rechtes Bild:
Die in drei Registern dargestellten Szenen wurden von Susanna C. Heinz in ihrem Buch "Die Feldzugsdarstellungen des Neuen Reiches, 2001 - Österreichische Akademie der Wissenschaften" analysiert und werden von ihr auf Seite 172 als "Rückkehrszene" kategorisiert. Susanna Heinz bezeichnet die gesamte Szenenabfolge als "Unikat", das später so nicht mehr belegt ist.

Vor der Szenenfolge in drei Register sind drei tanzende Nubier zu sehen - teils mit etwas seltsamen Verrenkungen.

                                                                            (Bild Elvira Kronlob)

Rechtes Bild  - oberes Register - 
(siehe oben Lepsiuszeichnung)


Die obige Szene setzt sich nach rechts in drei Registern fort. Im obersten Register verneigen sich Beamte vor ihrem König - dahinter schreiten Soldaten mit Schilde und Speeren und Stöcken

 

 

 

(Bild: Elvira Kronlob)

Mittleres Register:

Hier ist ein kniender Soldat im Verehrungsgestus zu sehen, dahinter steht ein Soldat, der auf einer Trompete bläst 

Danach folgen Tänzer, vor denen zwei Männer mit Stöcken einhergehen. Einer von ihnen hält eine Trompete (?) in der Hand (siehe Bild Lepsius - oben).

 

(Bild: Elvira Kronlob)


Unteres Register:
In der unteren Reihe sind vier Soldaten (?) zu sehen, die Gegenstände auf ihren Schultern tragen und die Stöcke in ihrer linken Hand halten mit denen sie auf den Boden schlagen (nach Wreszinski "Atlas zur altaegyptischen Kulturgeschichte II. (Tafeln) - Königsberg, 1934. - Tf. 162 trägt der Soldat auf der linken Seite ein Kissen und der ihm folgende Soldat einen Hocker, denen sich der König im Felde bediente.)

Vor diesen befinden sich zwei weitere Männer, die Banner tragen (nach Wreszinski). Zwei weitere Männer mit jeweils zwei Federn in den Haaren halten wohl "Klappern" in den Händen.

Davor befindet sich die übliche Beischrift für die Unterwerfung der Fremdvölker:

 "<Unter> deine beiden Sandalen wie der Befehl der Sachmet für dich."
 (Quelle: Thiem)

                                               (Zeichnung der Lepsius-Expedition - LD III. 121 a–b)

Inschriften über der gesamten "Trageszene" preisen den König als Sieger über die Bewohner von Kusch
 – siehe
Helck, Urk. IV, 2139-2140 - 

„Der vollkommene Gott, der zurückkommt, nachdem er triumphiert hat über die Großen aller Fremdländer, indem sein Bogen in seiner Faust ist wie beim Herrn von Theben; der starke König, mächtig an Kraft, der erbeutet die Großen des elenden Kusch; König von Ober– und Unterägypten ((+Sr-xprw-Ra–Erwählt von Re)|, sein geliebter leiblicher Sohn des Re (!r-m-Hb -geliebt von Amun)|, dem Leben gegeben werde. Es kam Seine Majestät aus dem Lande Kusch mit Beute, die sein Arm gemacht hatte, wie es ihm sein Vater Amun befohlen hatte. “

Beischrift zur "Trageszene"
-  Andrea-Christina Thiem, Speos von Gebel es-Silsileh, 2000. -

"Vollkommener Gott, der gekommen ist, nachdem er triumphiert hat in bezug auf die Großen der Fremdländer, seinen Bogen in seinem Arm wie der Herr von Theben. Der siegreiche König, sechem-mächtig, pehetj-mächtig, der bringt die Vornehmen des elenden Kusch, der König von Ober- und Unterägypten Djesercheperure setep-en-Re, Sohn des Re seines Leibes, sein geliebter Haremhab merj-en-Jmen, dem Leben gegeben ist. Seine Majestät ist gekommen aus dem Land von Kusch mit Kriegsbeute, die seine Chepesch-Kraft gemacht hat, wie der Befehl seines Vaters Amun an ihn."

 PM 35-36:   (Lepsius d)
                 - Unteres Register -

     PM 35:  ( Lepsius d )

II. Register und Reste des dritten Registers:

Die Darstellung rechts der leeren Nische 
(Lepsius d) ist eine Fortsetzung der Szene, welche links der Nische (Lepsius b) beginnt und durch diese unterbrochen wird.

Ganz am linken Rand des II. Registers sieht man in der Zeichnung von Lepsius eine Person im langen Gewand, die sich nach links in Richtung des Verwaltungsbeamten der Soldaten Pahekakhaú wendet. Vielleicht handelt es sich hierbei um den bei Helck Urk. IV, 2139 erwähnten Thronfolger mit Rede: „Es sagt der Thronfolger: Lasst [ ........... ]“

Im oberen Register werden nubische Gefangene von ägyptischen Soldaten  abgeführt (einer der Soldaten trägt ein Sichelschwert). Die zum größten Teil zerstörten nach rechts folgenden Szenen zeigen wohl Kampfhandlungen.

Über dieser Szene befindet sich ein Text, (nach Helck Urk. IV, 2138 – 2140)  in welchem gefangene Nubier, den König begrüßen:

„ Gruß dir, König Ägyptens, Sonne der Neunbogen! Dein Name ist groß im Lande Kusch und dein Ruf ist an ihren Orten. (Helck 2139) Deine Kraft, du guter Gott macht die Fremdländer zu Leichenhaufen, o König, mein Licht! “

Im untersten Register setzte sich wohl die Darstellung gefangener Nubier fort, wie sie bereits zu  Beginn der Wand gezeigt werden.

PM 37:  (Lepsius e-f-g-h)
               Nische: Die Statue im Hochrelief in der Nische ist heute größtenteils zerstört - evtl. handelte es sich um
                             den Wesir Huy Gouverneur der Stadt mit Opfertext (Name und Titel des Huy). Der Rahmen um 
                             die Nische zeigt die Namen Ramses II. (Lepsius schreibt dazu: "Ramses II. in Relief für Chai" (?) )

PM 38  (Lepsius f / g)  
                Zwei Register übereinander:
                Oberes Register: (Lepsius f).

König Siptah opfert vor Amun–Re Papyrus-Stauden. Hinter dem König folgt Bay, Aufseher des großen Siegels
des ganzen Landes, der einen Fächer, ein Tuch und einen Krummstab in der linken Hand hält, die rechte hat er 
im Anbetungsgestus erhoben.
       
               - Bild LD III. 202a / Lepsius f -                                -  Bild Elvira Kronlob -

PM 38:   (Lepsius g)
                Unteres Register:   Unter der Darstellung König Siptahs 
                                                 König Haremhab vom Streitwagen aus mit dem Bogen schießend.

PM 39     (Lepsius h)
                 Stele des Merenptah:
                 Der König opfert die Statue der Maat vor Amun–Re und Mut. Hinter dem König steht seine Gemahlin die
                 Königin Isisneferet mit einem Sistrum in der Hand, dahinter der Wesir Panehesi mit einem Wedel in der Hand.

Darunter ein teilweise zerstörter Text mit Datum Jahr
 2, 4. Monat semu, Tag 6

 

     Stele des Merenptah im Speos Haremhab (PM 39)
-
Der König opfert die Statue der Maat vor Amun–Re und Mut - 
             Nische mit einer Statue Ramses II.  (PM 40)
                    (nach PM und Lepsius)
Bild:    Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 27.jpg
Autor:  Olaf Tausch
Lizenz:  CC BY 3.0
                    (Bild: Elvira Kronlob)

PM 40   (Lepsius i)
                 Nische mit einer Statue Ramses II. (nach PM) in Hochrelief mit Inschrift auf dem umgebenden Rahmen.

PM 41:
                 Über einer kleinen Nische:
                 Mahuhy der Hohe Priester des Amun–Re von Karnak, aus der Zeit  Ramses II., in anbetender Haltung.

PM 42:    (Lepsius k)
                 Stele:

Stele Lepsius k:

Im oberen Bildteil der Stele ist Ramses II. dargestellt, der die Maat vor Ptah und Amun–Re opfert. 

Hinter dem König folgt Prinz Chaemwese. Darunter befindet sich ein Text, der die königlichen Sedfeste der Jahre 30, 34, 37 und 40 erwähnt.

 

(Bild: Elvira Kronlob)

Türdurchgang ins Sanktuar:   (Lepsius l – m)
Die Türpfosten sind für Ramses II. beschriftet

PM 43:    (Lepsius n)
                 Stele: - (Gegenstück zu PM 42)
                 

Porter u. Moss 43: - Stele

Im oberen Bildteil der Stele ist Ramses II. dargestellt, der die Maat vor Ptah und Sobek opfert. 
Hinter dem König folgt Prinz Chaemwese. Darunter befindet sich ein Text der die königlichen Sedfeste
der Jahre 30, 34, 37 und 40 erwähnt.

Bild:     Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 26.jpg
Autor:   Olaf Tausch
Lizenz:  CC BY 3.0

PM 44:    Mey, Leiter der Festspiele des Amun-Re, Zeit König Merenptahs
                (von Lepsius nicht erwähnt)

PM 45:    (Lepsius o)
                 Nische mit einer Statue  Ramses II. in Hochrelief, mit Umschrift, links mit dem Namen von 
                 Prinz Chaemwese endend (die entsprechende Stele rechts ist zerstört).

PM 46:    (Lepsius p)
                 Wandrelief:
                 Prinz Chaemwese sitzt vor dem Opfertisch (er wird bezeichnet als Sohn der Großen Königsgemahlin Isisnofret).
                 Darüber befindet sich eine Opferliste und drei Register mit Priestern und Opferträgern.

Inschrift über der Darstellung Prinz Chaemwese
(Bild: Elvira Kronlob)

                    Prinz Chaemwese 
         ( Zeichnung aus LD 175 e )

 

Prinz Chaemwese sitzt vor einem Opfertisch
Darüber befindet sich eine Opferliste und davor in 3 Register Priester und Opferträger.

(Zeichnung: Lepsius Textband IV. – Seite 88  / PM 46

PM 47 :   (Lepsius q)
                 Stele:
                 

Stele mit Ramses II.

Im oberen Bildteil sieht man Ramses II. der die Maat vor Amun – Re, Re – Harachte, Maat, Ptah-Tanen und Sobek opfert.
Der Stelentext darunter besteht aus zwei getrennten Abteilungen. Der obere Teil besteht aus neun senkrechten Textkolumne vor denen rechts der Wesir Khay in verehrender Haltung kniet.

Darunter befinden sich noch mindestens vier waagerechte Textzeilen (eventuell auch fünf oder sechs?) die über die ersten vier Sedfeste des Königs im Jahr 30, 34, 37 und 40 berichten.

Bild:    Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 25.jpg
Auto:   Olaf Tausch
Lizenz: CC BY 3.0

PM 48:   (bei Lepsius nicht erwähnt)
                Stele:
                Stele aus dem Jahr 42 Ramses II., berichtet über ein Sedfest. Im Text wird der Wesir Khay genannt.

PM 49 :   (Lepsius r)

Stele:

Ramses II.
gefolgt von der Göttin Maat, opfert die Maat vor Amun–Re, Mut, Chons, Re–Harachte und Sobek–Re. Der Text mit dem Datum „Jahr 44“ (möglich wäre auch  Jahr 45 oder 46), berichtet vom sechsten Sedfest des Königs. Rechts unten ist  der Wesir Khay, kniend mit in Verehrung  erhobenem Arm dargestellt.




Bild:    GebelSilsilaHaremPM49.jpg
Autor:  Roland Unger (wikivoyage)
Lizenz:  CC BY-SA 2.0

PM  50:   (bei Lepsius unter r mit beschrieben)
                 Rechts neben der Stele Ramses II.: Fünf Textzeilen des Prinz Chaemwese, darunter drei 
                 Schreiber in Verehrungshaltung.

PM 51    (bei Lepsius nicht erwähnt)
                 Sechs Statuen:
                 Panehesi, Maat, Amunnacht, eine Sängerin der Hathor, Ptah und Ray, eine Sängerin des Re.

An der rechten Schmalwand befindet sich eine Nische mit sechs Figuren im Hochrelief.

Bild:      Reliefs at Gebel el-Silsila
Autor:  
isawnyu (Flickr-Album)
Lizenz:  CC BY 2.0

 

Sanktuar:
- Allerheiligstes - 

Im Durchgang zum Allerheiligsten auf der der linken Wand ist eine Darstellung des Königs Haremhab zu sehen, der dem Sonnengott Harachte und der Göttin Ius-´as von Heliopolis opfert. Auf der rechten Seite des Durchgangs ist ebenfalls Haremhab vor den Göttern Amun und Mut zu sehen. Die Seitenwände im Allerheiligsten sind mit Götterdarstellungen versehen; in der Rückwand ist eine Nische eingelassen mit sieben stark beschädigten Sitzbildern von Göttern (in der Mitte Amun-Re)

PM 52-53   Durchgang

PM 52         Durchgang links:
Haremhab opfert eine Vase und einen Blumenstrauß vor den Göttern Re–Harachte und Ius-´as von Heliopolis.

Linke Seite des Durchgangs zum Sanktuar

- Haremhab opfert eine Vase und einen Blumenstrauß vor den Göttern Re-Harachte und 
Ius-´as von Heliopolis -

Bild:    GebelSilsilaHaremPM52.jpg
Autor:  Roland Unger (wikiwoyage)
Lizenz:  CC BY 2.0

PM 53 – Durchgang rechts:
              
Haremhab weihräuchert und libiert vor Amun – Re und Mut

Die Seitenwände des Sanktuars zeigen die Namen und Figuren von 61 Gottheiten.

PM  54:  linke Seite der Eingangswand

Linke Seite der Eingangswand:

  Zwei Register:
          Im oberen:   Osiris und Sopdu,
          Im unteren:  Horus und Isis die einen 
                               
Skorpion auf dem Haupt hat.

 

 

(Bild: Elvira Kronlob)

PM  55–56:  Linke (südliche) Seitenwand des Sanktuars:
                      drei Registern 
                      mit je zwölf sitzenden Gottheiten:
    
                      Darunter eine Text von [Meya ?], Aufseher der Großen Arbeiten seines Herrn
                      Darunter einer Reihe von Beamten im Verehrungsgestus vor Gottheiten.

Linke (südliche) Seitenwand des Sanktuars (PM 55-56)
- in drei Register mit je 12 sitzenden Gottheiten -

Bild:      Dschabal as-Silsila,Haremhab-Tempel 16.jpg
Autor:   Olaf Tausch
Lizenz:  CC BY 3.0


(Bild: Elvira Kronlob)

PM  57:   rechte Seite der Eingangswand
                Oberes Register:
                Chnum, Satis und Anukis

Oberes Register:

Im oberen Register sind die Götter Chnum, Satis und Anukis zu sehen.

 

 

(Bild: Elvira Kronlob)

                   Unteres Register:
                   Die Götter Hepy und Hapi und zwischen ihnen eine Nilpferd-Göttin, die auf dem sma-Symbol steht, 
                   das durch Thot und Amun gebunden wird.

PM  58–59:
                   Rechte Seitenwand mit zwei Registern:

                                                      Rechte Seitenwand: - mit zwei Registern -

In jedem Register zwölf stehende Gottheiten - an der Basis Resten eines Textes des Aufsehers der Großen Arbeiten seines Herrn.

Bild:      Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 18.jpg
Autor:   Olaf Tausch
Lizenz:    CC BY 3.0
                  (Bild: Elvira Kronlob)

 

Statuennische im Sanktuar:
- PM 60 -

An der Rückwand des Sanktuars im Felsheiligtum des Haremhabs ist eine Statuengruppe aus dem Fels geschlagen. Im Gegensatz zu den Inschriften in der Statuennische des Allerheiligsten haben die einzelnen Statuen der Gruppenformation erheblichen Schaden erlitten. Bei keiner Figur ist die Oberflächenstruktur erhalten geblieben. Man kann das Erscheinungsbild der Figuren nur mehr oder weniger anhand der äußeren Konturen ablesen. Die Statue des Sobek wurde sogar bis auf den Felsgrund abgearbeitet. Die Skulpturen wurden wohl in frühchristlicher Zeit von Eremiten zerstört, welche die "heidnischen Götzenbilder" vernichten wollten.

Objekt:   Statuennische mit Mehrfachgruppe
               
nach M. Seidel in „Die königlichen
                Statuengruppen“ / HÄB 42
Standort: Gebel el–Silsileh, Felsheiligtum
                 des Haremhab, Sanktuarraum
Material:  Sandstein
Maße:       Höhe 1,55m; Breite 2,80m; Tiefe 0,32m



(Zeichnung aus HÄB 42)

Die Statuen der Gruppe stehen nebeneinander aufgereiht in einer breiten, rechteckigen Nische in der Rückwand des Sanktuarraumes und sind direkt aus dem Fels, in dem sie noch weitgehend verharren, herausgearbeitet. Die Nische wird von einem schmalen Wandsteg (ca. 30 cm breit) umrahmt, der mit einer Inschrift des Königs versehen ist und die gesamte Wandfläche abschließt.

Die halbplastistischen Götterbilder stehen auf einem hohen Sockel, der ebenfalls aus dem anstehenden Gestein geschlagen wurden. An der Front des Sockels sind drei Nischen eingeschlagen, in denen sich kleinformatige Figuren des Oberbaumeisters MjA (Meya) befinden. Bei den beiden äußeren Statuen des Beamten handelt es sich um je eine Hockerstatue und in der Mitte um eine Kniefigur (wahrscheinlich im Adorationsgestus ?). Zwischen den Statuen an der Sockelfront befinden sich jeweils zwei breite Inschriftenfelder mit jeweils sechs senkrechten Textkolumnen, wobei die letzte mit der Namensnennung des MjA (Meya) ausgemeißelt wurde (siehe G. Legrain in:; ASAE 4, 1903, 216ff).

Biografische Inschrift des Baumeisters MjA (Meya) im Sanktuar (nach Grallert Pr/18D/Bio: 016)::

Msj, indem er sprach: „Ich war der große Vorsteher der Arbeiten seines Herrn. 
Er befahl mir den Westen an. Ich machte eine Hw.t im Inneren von Silsila für den König, der aus Liebe zu ihr jubelte. Wenn Re aufgeht, erstrahlt sie in den beiden Horizonten im Aufsteigen lassen aus Sandstein vor [ … ] ……………….. “

  (Quelle: Silke Grallert - Bauen, Stiften, Weihen, Achet-Verlag Berlin 2001, S. 198)

 

Statuengruppe von 7 sitzenden Gottheiten

An der Rückwand des Sanktuars im Hemispeos ist eine Statuengruppe aus dem Fels geschlagen. Sie besteht aus dem König Haremhab, Sobek, Ta–weret, Mut, Amun-Re, Thot und Chons. Wohl in frühchristlicher Zeit wurden die Skulpturen von Eremiten zerstört, die die „heidnischen Götzenbilder“ vernichten wollten.
Bild:   Dschabal as-Silsila Haremhab-Tempel 17.jpg
Autor: Olaf Tausch
Lizenz:
CC BY 3.0

Die thronende Figur des Amun-Re nimmt die zentrale Position innerhalb der Sankturargruppe ein, während die übrigen Statuen zu seinen Seiten als Standfigur ausgebildet sind. (Um die Figuren schneller und einfacher wegschlagen zu können, wurden zunächst die oberen Dachstege - zugleich Teil der Standfläche für die Götterstatuen - der drei Nischen ausgebrochen). Die Geiergöttin Mut, welche ihren linken Arm um Amun-Re gelegt hat, befindet sich direkt rechts neben dem Reichsgott, und der Mondgott Chons, über dem eine Sonnenscheibe mit zwei Uräen in stark erhabenem Relief ausgeführt ist, steht links von ihm. Rechts neben Mut folgt die Nilpferdgöttin Ta-weret, die von dem neben ihr dargestellten Hauptgott des Gebietes vom Gebel-es-Silsila, dem Krokodilsgott Sobek, umarmt wird. Auf der anderen Seite stehen neben Chons die Statuen des Haremhab und des Thot, der mit seinem rechten Arm den König umfasst.

Mehrere kurze Inschriftenzeilen, die in erhabenem Relief ausgeführt sind und durch Zeilentrenner voneinander abgesetzt wurden, befinden sich über den sieben Statuen. Sie beinhalten weitgehend nur die Namen der sechs Götter und des Königs, was aber angesichts des schlechten Erhaltungszustandes der Figuren von entscheidender Bedeutung für deren Identifizierung ist.

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